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Die Kunst ist, Dinge auch mal anders zu sehen.
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Unser Honorar

Am 19.12.2012 wurde im Bundesgesetzblatt (Nr. 59 Teil 1 Seite 2637 ff) die Novellierung der Honorarordnung für Steuerberater veröffentlicht. Unter dem neuen Namen Steuerberatungsvergütungsverordnung (StBVV) werden erstmals seit 14 Jahren die Honorare für Steuerberater erhöht und an die wirtschaftliche Entwicklung angepasst. Für Leistungen, die noch vor dem 19.12.2012 beauftragt und begonnen wurden, gelten die alten Regelungen der bis dahin geltenden Steuerberatergebührenverordnung (StBerGV)

Die neue Honorarordnung führt zu einer generellen Anhebung der Gebührentabelle und der Stundensätze. So wurde die „Mittelgebühr“ von € 60 auf € 100 angehoben. Die Novellierung berücksichtigt die Entwicklung der vergangenen 14 Jahre und darüber hinaus, denn regelmäßig muss mindestens ein Jahrzehnt vergehen, bis der Bundestag wieder eine Gebührenanpassung in Angriff nimmt. Wir berücksichtigen in unserem Honorar die Gehaltsentwicklung der zurückliegenden Jahre die Zeiteinsparung, die uns durch den Einsatz modg möglich ist. Daher sind wir in der Lage, der „Kostenexplosion“ entgegenzusteuern und Ihnen weiterhin hervorragende Leistungen zum bestmöglichen Preis anzubieten.

Steuerberatungsleistungen rechnen wir grundsätzlich nach der so genannten „Mittelgebühr“ der geltenden Honorarordnung (StBVV) ab. Diese Abrechnung ist berufsüblich und von der Rechtssprechung bestätigt, vgl. das Urteil des OLG Hamm, (Aktenzeichen 25 U 33/09, ergangen vom auf Gebührenrechtsangelegenheiten spezialisierten 25. Senat), zuletzt bestätigt in der mündlichen Verhandlung vom 06.12.2011, Aktenzeichen 25 U 27/11. Ausführliche Informationen dazu finden sie im Magazin Capital Heft 3/2012.

Für jede in der Honorarordnung geregelte Tätigkeit gibt es einen Spielraum, welcher in Zehnteln oder Zwanzigsteln der vollen Gebühr ausgedrückt wird. Folgendes Beispiel erläutert die Vorgehensweise bei der Berechnung der „Mittelgebühr": Für die Einkommensteuer­erklärung, geregelt in § 24 Abs. 1 Nr. 1 StBVV, beträgt die Mindestgebühr 1/10, die Höchstgebühr 6/10. Beide Werte werden addiert und das Ergebnis durch zwei geteilt. Somit ergibt sich eine „Mittelgebühr" von 3,5/10. Wird die „Mittelgebühr" überschritten, muss der Steuerberater die Überschreitung begründen.

Unsere Rechnungen enthalten alle notwendigen Angaben, damit unsere Mandanten die Einhaltung der „Mittelgebühr" nachvollziehen können. Bei Fragen zum Honorar helfen wir gerne weiter. Wenn sich Überschreitungen abzeichnen, werden diese unverzüglich angekündigt und mit dem Mandanten besprochen. Ab einem Jahreshonorar von € 1.000 vereinbaren wir monatliche Abschlagszahlungen gemäß § 8 StBVV.

Wir weisen darauf hin, das auch höhere oder niedrigere Vergütungen als die gesetzlich vorgesehene schriftlich vereinbart werden kann.

Leistungen aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung rechnen wir grundsätzlich nach gesonderter Vererinbarung entsprechend der Komplexität des Sachverhaltes auf Stundenbasis ab. Zur Angemessenheit der Stundensätze verweisen wir auf die Ergebnisse der regelmäßigen Honorarumfrage der Wirtschaftsprüferkammer.

Für eine erste, unverbindliche Einschätzung verweisen wir auf unseren Honorarrechner.

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